Gerade heute, an diesem stinknormalen Mittwoch im August hatte ich mal wieder Lust auf 12 von 12. Es erwartet dich ein völlig unspektakulärer, aber sehr ehrlicher Einblick in meinen Alltag. Und das, was du hier heute siehst, ist eine Blaupause für viele meiner Tage als selbstständige Mama von einem knapp 3-Jährigen.

Wenn ich „Kinderdienst“ hab, dann fahren wir immer mit dem Fahrrad in den Kindergarten. Ich mag das sehr. Ein bisschen plaudern und gleichzeitig schon mit Bewegung an der frischen Luft in den Tag starten.

Nach viel hormonellem Ungleichgewicht nach meiner letzten Fehlgeburt im März 25 ist das ein stetiger Prozess. Inzwischen nehme ich täglich bioidente Schilddrüsenhormone und Testosteron. (Ja, ich wusste auch nicht, dass der Testosteron-Spiegel auch für Frauen total wichtig ist.)

Seit über einem Jahr habe ich nun mehr oder weniger starke Rückenschmerzen im unteren Rücken. Ein Online-Rückenprogramm, diverse Arztbesuche und viele Einheiten Physio später kann ich nun zumindest irgendwie beeinflussen, was da in meinem Rücken passiert. Und so starte ich die meisten Tage inzwischen mit Bewegung (entweder ein kurzes Kraft-Ausdauer-Dehn-Training, Laufen oder eine ordentliche Runde Krafttraining). Kostet mich sehr häufig Überwindung, aber es tut mir unglaublich gut.


Wenn ich noch ein bisschen Zeit habe, hänge ich an meine Sport-Action noch eine kleine Mudra-Meditation dran. Ich liebe diese Karten. Ich mische entweder so lange, bis eine rausfällt oder ich ziehe intuitiv eine. Und gerade die letzten Male waren die Karten so passend und so stärkend. Diese Karte passt so sehr zu dem großen Prozess, in dem ich mich seit einigen Wochen befinde.

In Ausnahmefällen mache ich an „Kinderdienst“-Tagen auch Termine mit Klient*innen. Aber nur, wenn es für sie in Ordnung ist, dass ich zur Not auch kurzfristig absage. Heute war es andersherum. Meine Klientin hat den Termin tatsächlich verschlafen. Gerade in meinen großen 1:1-Begleitungen bin ich bei sowas sehr entspannt, weil ich nur mit Menschen arbeite, die meine Zeit wertschätzen. Und wenn so etwas passiert, dann ist es immer ein Versehen oder (so wie heute) auch ein Hinweis des Systems, den wir in der Zukunft bearbeiten können.

11:45 Uhr – Frühstücks-Zeit. Seit 2. April diesen Jahres mache ich Intervallfasten (16:8). Das heißt, ich faste immer 16 Stunden und esse nur in einem 8-Stunden-Fenster. Nachdem ich die Abendessen mit meinen zwei Männern sehr liebe, verschiebe ich mein Frühstück nach hinten und esse (je nachdem, wann wir am Vorabend mit dem Abendessen fertig waren) zwischen 10:30 und 12:00 Uhr erst.

Dieses Kleid hab ich schon ewig nicht mehr getragen, weil mein Bauch darin immer so deutlich sichtbar ist. Und an den meisten Tagen fühl ich mich damit nicht wohl. Heute schon. Und Lust auf roten Lippenstift hatte ich auch. Ohne Anlass einfach so. Konversation mit dem Kleinen, als ich ihn aus dem Kindergarten abgeholt hab: „Mama, warum hast du sowas an?“ „Ich hab mich hübsch gemacht für dich. Gefällt es dir?“ „Ja, sehr!“

Irgendwie fand ich diesen Anblick lustig und musste ihn für den heutigen Tag festhalten. Ehrlich gesagt finde ich es an so einem stinknormalen Tag auch immer etwas schwierig, auf die 12 Fotos zu kommen, ohne irgendetwas zu inszenieren. Deshalb siehst du hier nun meine (leeren) Getränke mit Lippenstiftspuren ;-). Kommentar vom Kleinen zu meinem Lippenstift: „Mama, warum hast du dir denn die Lippen geschmückt?“

Manchmal sehe ich auf Instagram einen Post, der mich sofort abholt. Ich find ihn spannend und die Idee dahinter richtig cool. So ging es mir diese Woche mit einem Post von Dana Schwandt, einer Coach, die ich sehr liebe und bei der ich in den letzten Monaten einige Programm gemacht habe. Ihre Sicht auf Business und Menschen inspiriert mich. Und dieses Post-Format auch. Deshalb hab ich es für mich übernommen. Folg mir auf Instagram, falls du es nicht verpassen willst.

Wir haben unzählige Bücher zu Hause und das kleine Bewegungs-Kind kann tatsächlich über Stunden still sitzen und sich beim Vorlesen in die Bücher und Geschichten vertiefen. Zum Glück ist die Bücherei bei uns gleich um die Ecke. Und so verbringen wir auch dort beim Zurückbringen und Ausborgen von Büchern immer ein paar Stündchen lesend.

Die Bücherei ist einfach immer ein guter Ort. Es gibt Bücher. Und es gibt diese wunderbaren Schaumstoff-Bausteine, mit denen die Kinder sich Parcours, Häuser oder einfach irgendwelche Türme bauen können. Wir haben schon unseren (recht gemütlichen) Stamm-Sessel dort und so ist diese Zeit für mich meistens auch wirklich entspannend.

Als Kind kannte ich nur süße Waffeln. Inzwischen bin ich aber unglaublich begeistert von pikanten Waffeln. Hier mit Mais und Käse. Richtig gut und auch richtig schnell gemacht. Das war heute unser Abendessen. Schon ziemlich früh, weil der Mittagsschlaf ausgefallen ist. Gut für mich, das heißt, morgen darf ich schon um 10:30 Uhr frühstücken. 😉
So, das wars. Ein ganz normaler Tag im Leben von Generose Sehr. Aber ehrlich gesagt liebe ich diese „langweiligen“ Tage. Denn ich brauche nicht mehr (wie früher) die Action, um mich lebendig zu fühlen und mein Leben zu genießen. Heute genieße ich genau diese Momente, die ich dir hier gezeigt habe. Und vielleicht war das der tiefere Sinn dieser Aktion heute: dass mir bewusst wird, wie sehr ich die normalen Dinge in meinem Leben inzwischen genieße.
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Bis bald! Ich freu mich, auch von dir zu lesen!

Generose Sehr
Sängerin, Stimm-Profilerin und Visionärin
Ich höre in Stimmen die emotionalen Prägungen und Konditionierungen von Menschen. Und ich begleite sie dabei, zurück zu sich und ihrer eigenen Stimme, Wirkung und Präsenz zu finden.
Mein Credo: Technik berührt nicht – Persönlichkeit schon!
Die meisten Menschen, die sich mit ihrer Stimme beschäftigen, arbeiten an Stimmtechnik, Körpersprache und dem richtigen Auftreten. Doch jede Technik ist nur so gut wie der Boden auf den sie fällt. Und der Boden ist unsere innere Welt mit all unseren Prägungen und Konditionierungen. Wer sich (abseits aller Prägung und Konditionierung) wirklich mit dem ganzen Wesen ausdrückt und zeigt, ist einzigartig, wiedererkennbar und unersetzlich.
Mein Herz schlägt für Visionär*innen und Menschen, die das Gefühl haben, in unserer Gesellschaft, auf der Bühne, in der Businesswelt und manchmal auch in ihrem Leben fehl am Platz zu sein. Weil sie spüren, dass da noch so viel mehr möglich ist.
Ich selbst bin Entwicklungsjunkie und süchtig nach neuem Wissen und neuen Erfahrungen. Das hat dazu geführt, dass ich nach meinem Studium in Gesangspädagogik noch eine Ausbildung in Craniosaraler Körperarbeit und den Epigenetik Coach angehängt habe. Inzwischen bin ich bei IFS (Internal Family Systems) gelandet und da steht noch so einiges mehr auf der Liste.
Ich schreibe hier über Stimme, Körper, Emotionen und die Verbindung von all dem in unseren Alltag. Es geht um Bühnenpräsenz, Lampenfieber und Höchstleistungsfähigkeit (High Performance). Mein Wissen und meine Erfahrung in den Bereichen transgenerationale Vererbung und frühkindliche und pränatale Prägungen fließt immer mit ein. Außerdem erzähle ich gerne meine eigenen Geschichten (oder die meiner Klient*innen), um zu zeigen, wie wir den alltäglichen Herausforderungen der Bühne und des Lebens begegnen können.

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