Es war ein wildes Jahr für mich. Ich hab viel geschafft und wurde vom Leben ordentlich herausgefordert. In meinem Jahresrückblick 2025 kriegst du einen Einblick in mein Leben zwischen Business und Mamasein, zwischen nahe dem Zusammenbruch und kurz vor dem Aufbruch. Dieses Jahr hat mich daran erinnert, dass ich trotz aller inneren Arbeit der letzten Jahre nicht unverwundbar bin und dass mentale und emotionale Gesundheit auch für mich (wieder) zum Fokus werden darf.
Ich war unglaublich produktiv und gleichzeitig hat sehr vieles gar nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt hatte. Die vielen „Misserfolge“ haben mir schließlich am Ende des Jahres noch eine große Entscheidung abverlangt. Die letzte Häutung des Jahres – es war ja schließlich das Jahr der Schlange. Es wird sich einiges ändern hier, doch eines bleibt gleich: ich bin und bleibe auf dem Weg zu noch mehr ICH in allen Lebenslagen.
Meine Themen und Highlights in 2025
2 Ausbildungen, die mein Leben verändern
Im Oktober 2024 habe ich (nach einem Jahr Ausbildungsabstinenz) wieder eine neue Ausbildung gestartet. IFS – Internal Family Systems. Eine Therapieform aus den USA, deren Begründer Richard Schwartz ist. Diese Methode hat mich gepackt und begeistert mich so oft. Bei IFS wird der Mensch als Multi-Wesen begriffen, das einen Kern (das unverletzbare Selbst) und diverse Anteile hat. Diese Anteile können konstruktiv oder destruktiv sein, sie haben aber in jedem Fall eine gute Absicht. Und wir können Kontakt aufnehmen mit diesen Anteilen, ihre Entstehungsgeschichte erfahren und erkennen, inwieweit ihre Absicht und das Verhalten, zu dem sie uns immer wieder bringen, wenn sie das Ruder übernehmen, irgendwann einmal tatsächlich sinnvoll und nachvollziehbar war.
Eigentlich ist IFS keine Methode, sondern eine Haltung. Es verändert die Einstellung, wie wir dem Leben und den Menschen begegnen nachhaltig und öffnet neue Kommunikationsräume in allen Beziehungen. Und das allerbeste für mich ist: ich kann diese neuen Fähigkeiten mit allem verbinden, was ich bisher gelernt und gemacht habe. Wenn du neugierig geworden bist, kannst du in eine dieser zwei Podcast-Folgen reinhören. Da habe ich mit zwei wunderbaren Frauen an ihren Themen gearbeitet und habe sehr viele Elemente aus IFS eingesetzt.


Im Juni diesen Jahres hab ich meine Basisausbildung abgeschlossen und bin bereits mitten im Aufbautraining, das ich hoffentlich im Juni 2026 dann abschließen werde. Aber ich hab ja in der Überschrift von zwei Ausbildungen geschrieben. Die zweite hat meine innere Hexe so richtig glücklich gemacht. Denn ich habe gelernt, in morphischen Feldern zu lesen. Ich hab sozusagen meine Hellsinne trainiert. Die fließen – wenn ich ganz ehrlich bin – schon lange Zeit in meine Arbeit ein, ich hab es nur immer ein bisschen versteckt und mich nicht getraut, das so zu benennen. Aus Angst, dann zu sehr in die Eso-Ecke zu rutschen, die ich in vielen Fällen sehr kritisch sehe. (#spiritual bypassing, #übergriffigkeiten #toxische positivität #schuldumkehr)
Wie genau ich diese Fähigkeiten in mein Business integriere, weiß ich noch nicht genau. Aber in meiner Jahresrückblick-Podcast-Folge hab ich festgestellt, dass ich es definitiv für meine eigenen Business-Entscheidungen im Großen wie im Kleinen mehr nutzen werde.
1-jähriges Podcast-Jubiläum: 57 Folgen Stand heute
Apropos Podcast. Am 22.11. diesen Jahres wurde mein Podcast-Baby ein Jahr alt. Und es sind so viele – aus meiner Sicht richtig gute – Episoden entstanden. Ich hab mich getraut, ein Live-Coaching-Format einzubauen und es sind allesamt ungeschnittene Coaching-Gespräche, die ohne Vorbereitung live stattgefunden haben. Zum Teil sind sie wirklich tief und haben im Leben der Frauen nachhaltig etwas verändert. So zum Beispiel bei Franziska (die selbst Trauma-Therapeutin ist), die mit mir an ihrer Stimme gearbeitet hat und einige Monate später auf der Karaoke-Bühne Spaß hatte und inzwischen sogar ein Reel veröffentlich hat, bei dem sie solistisch singt und sich super verletzlich mit ihrer Stimme zeigt. Hier kommst du zu dieser Live-Coaching-Folge.
Auch zwei wunderbare Interviews sind entstanden. Das erste mit Hilkea Knies zum Thema „Nervensystem und Stimme“ und das zweite mit Katharina Lipok zum Thema „Sind wir auf der Bühne in einer Führungsposition?“.
Zum Jubiläum gabs dann eine Folge, in der ich Fragen aus der Community beantwortet habe und zwei weitere Folgen sind aus eingereichten Fragen entstanden.
Hier findest du die drei Episoden:
PARTY!! Ein Jahr Podcast – Die Jubiläumsfolge mit Fragen aus der Community
Aufschieberitis vs. Intuition – Woran du erkennst, welche Entscheidung jetzt dran ist
Mut zahlt sich aus – Lieblingsfälle aus meinem Coaching-Alltag

Schwanger ohne Kind – meine zweite stille Geburt
Mitte Februar hielt ich einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand. Und ich hatte alle möglichen Symptome. Ich war wahnsinnig müde, hatte ständig Hunger, mein Bauch explodierte gefühlt ab Sekunde 0 und mir war immer wieder zwischendurch mehrere Stunden lang nicht besonders wohl (zum Glück hatte ich keine krasse Übelkeit).
Weil wir die ersten zwei Märzwochen im Urlaub waren, fand eine sehr frühe Untersuchung Anfang der 6. Woche statt. Der Frauenarzt konnte noch keine kindlichen Strukturen feststellen, beruhigte uns aber. Wir sollten uns keine Sorgen machen, das könne einfach auf eine späte Einnistung hindeuten. Nachdem meine Symptome ja deutlich da waren, tat ich mir nicht schwer damit, ihm zu glauben.
Ich hatte nur immer wieder ein komisches Gefühl, weil ich so gar keine Verbindung zu dem kleinen Wesen aufbauen konnte (das war mir vor allem in der Schwangerschaft unseres geborenen Kindes schon in den ersten Tagen gelungen). Aber ich erklärte mir das damit, dass eben unser Kleiner sehr viel Aufmerksamkeit von mir brauchte und dass ich halt mit meinem Fokus viel im Außen war und deshalb wenig Kapazitäten für dieses Spüren im Innen hatte.
Die Untersuchung nach dem Urlaub erklärte dann mein seltsames Gefühl. Ich war zwar schwanger, aber es gab noch immer keine kindlichen Strukturen. Alles drumherum entwickelte sich wie bei einer normalen Schwangerschaft, aber es gab kein dazugehöriges Kind. Im Volksmund nennt man diese Form der Schwangerschaft „Windei“.
Da mein Körper keine Anstalten machte, diese seltsame Schwangerschaft zu beenden, entschied ich mich für eine Ausschabung. Und in der Zwischenzeit kümmerte ich mich um die Verarbeitung. Es war bereits meine zweite stille Geburt. Mitte 2022 hatte ich es das erste Mal erlebt. Damals war mir nach einer öffentlichen Verarbeitung und ich hab Insta-Lives und Posts veröffentlicht und viele Gespräche mit anderen betroffenen Frauen geführt.
Dieses Mal war klar: ich brauche Rückzug. Ich möchte im Stillen verarbeiten. Ich habe trotzdem offen darüber gesprochen, aber meine Verarbeitung hat im Hintergrund stattgefunden. Ich habe mich aus Podcast und Social Media für einige Wochen zurückgezogen und mir Unterstützung von meinen IFS-Kolleginnen geholt. In der großen Verarbeitungs-Sitzung, die ich dankenswerter Weise schon kurz nach dem Frauenarzt-Besuch in unserer Lerngruppe bekam, zeigte sich erneut (wie auch schon bei meiner ersten stillen Geburt) eine transgenerationale Geschichte im Hintergrund. Dieses Mal aber von der väterlichen Seite. Alles zu erzählen, würde hier den Rahmen sprengen. Aber wenn du mehr erfahren willst, schreib mir gerne!

Krank, krank und wieder krank
Ich wusste es ja schon von anderen Eltern, dass dieses erste Jahr in Betreuung eine Herausforderung fürs Immunsystem wird. Vermutlich wird das nächste Jahr im Kindergarten auch nicht viel besser, aber vielleicht haben wir ja schon ein bisschen vorgesorgt.
Aber in diesem Jahr hat mich dieses ständige Kranksein echt mürbe gemacht. Kind krank, ich krank, Mann krank. Zwei Wochen Pause. Kind krank. Zwei Wochen Pause. Mann krank. Kind krank. Eine Woche Pause. Kind krank. Ich krank. In den meisten Fällen war es nichts dramatisches. Nur jetzt im Dezember hat uns die Grippe erwischt und irgendwann Mitte des Jahres gabs eine Runde Hand-Fuß-Mund für mich und das Kind. Ich glaub, bei mir wars wesentlich ausgeprägter…
Aber zu diesem ganzen Kranksein kam auch noch ein ordentliches hormonelles Ungleichgewicht, das sich nach der Schwangerschaft und der Ausschabung eingestellt hat. Mein Körper spielte verrückt. Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, unglaubliche Müdigkeit, Gelenkschmerzen… das volle Programm. Seit September ist endlich wieder alles im Lot.
Aber ich muss sagen: ich bin sehr stolz auf uns als Familie, wie wir trotz dieser ganzen Widrigkeiten dieses Jahr gerockt haben.
Business: eine Achterbahn der Gefühle (und des Umsatzes)
Ich war in diesem Jahr so richtig produktiv in meinem Business. Anfang des Jahres hab ich meinen Stimm-Körper-Präsenz-Check gelauncht. Mit bisher sehr überschaubarem Erfolg. Im Frühjahr entwickelte ich dann meinen Lampenfieber-Kurs und führte ihn im Sommer zum ersten Mal in der Beta-Version durch. Sehr erfolgreich und mit wirklich coolen Rückmeldungen. (Die nächste Runde startet übrigens ab 9. Februar 2026).
Im Juni war mein zweites Retreat in Oberösterreich. Wir verbrachten vier transformierende Tage mit sechs Teilnehmer*innen. Das gibts nächstes Jahr ganz bestimmt wieder. Und wenn du magst, dann kannst du dir schon jetzt dein Plätzchen sichern bzw. dich auf die Info-Liste setzten, dass du Bescheid bekommst, sobald Termin und Location feststehen. Schreib mir einfach direkt hier: befreit@generose-sehr.com



Anfang September ging dann mein Lampenfieber-Typen-Quiz an den Start. Da begreife ich erst jetzt langsam (mit all den Rückmeldungen von Menschen, die das durchlaufen haben) was ich da erschaffen hab. Das ist wirklich eine komplett andere und neue Herangehensweise an Lampenfieber. Funktioniert übrigens auch für klassische Sichtbarkeitsthemen von Selbstständigen und Unternehmer*innen.
Am 15. Oktober sendete ich mein fertiges Buch-Manuskript ins Lektorat und vermutlich wird im Frühjahr mein erstes eigenes Buch auf dem Markt sein. Ich hab schon die allercoolsten Ideen für die Book Release Party! Und jetzt im Dezember erschien mein allererster eigener Selbstlern-Online-Kurs. 17 Tage durch die Rauhnächte mit mir, meiner speziellen Methode und täglichen Reflektionsfragen und kleinen Übungen. Ich mach den Kurs gerade selbst und kann sagen: der ist richtig cool geworden. Wenn du magst, kannst du noch einsteigen – er geht bis 6. Januar.
So, das waren jetzt mal die HIGH-Lights. Ich sag ja, ich hab echt viel geschafft in diesem Jahr. Trotzdem gab es viele Schwierigkeiten, Herausforderungen und vor allem auch Phasen, in denen einfach zu wenig Buchungen reinkamen. Die Rauhnacht-Zeit, die normalerweise für mich mit meinem großen Live-Online-Kurs eine richtig gute Zeit ist, war in diesem Jahr die komplette Flaute. Keine einzige Buchung – weder für das Retreat (das auf sehr große Resonanz stieß), noch für den schon seit Jahren bewährten Online-Kurs. Auch die zweite Runde meines Lampenfieber-Kurses fand aufgrund von zu wenig Buchungen nicht statt. Und von meinem Stimm-Körper-Präsenz-Check hab ich ja am Anfang schon geschrieben, dass der leider (noch) nicht die Aufmerksamkeit hat, die er verdient.
Das Jahr hat mich herausgefordert, viele Zweifel in mir angefeuert und mir einige Entscheidungen abverlangt. Heute sitze ich hier und habe schon ein bisschen verstanden, wozu das alles gut war. Denn ich habe vor einigen Wochen erkannt, dass ich mich im letzten Jahr ziemlich um den heißen Brei herum positioniert hatte. Ich hab einfach das ganze Jahr knapp an meiner Genius Zone vorbeigewurschtelt. Nicht mit meinen Klient*innen direkt (da bin ich immer in meinem Element), aber in meiner Kommunikation nach außen. Das wird sich ändern! Mehr darüber erfährst du wenn ich über meine besten Entscheidungen 2025 schreibe.


Weitere schöne und besondere Momente in 2025





















Mein 2025-Fazit
Worauf bin ich 2025 stolz?
Obwohl oder vielleicht gerade weil dieses Jahr eines der härtesten für mich war (2020 mit Corona-Existenzverlust und Scheidung bleibt bisher ungeschlagen), gibt es echt viele Dinge, auf die ich stolz bin. Vieles davon hab ich oben schon in Ansätzen beschrieben, deshalb hier nur noch eine Aufzählung:
- auf die Verarbeitung der zweiten Fehlgeburt
- dass ich auch nach diesem Jahr noch davon überzeugt bin, dass Selbstständigkeit MEIN Weg ist
- auf meinen Podcast und meine Kontinuität bei den Episoden
- auf unser Familienmanagement
- auf den Abschluss meiner IFS-Basisausbildung
- dass ich mich getraut habe, die Ausbildung im morphischen Feldlesen zu machen
- auf die vielen neuen Angebote (ob 0,- Euro, kleinpreisig oder höherpreisig – ich find sie alle super!)
- ich hab ein ganzes Buch geschrieben in diesem Jahr – das ist doch krass!!
- zu meinem 40er hab ich mir ein eigenes Konzert geschenkt – ein Mutausbruch der Sonderklasse (kommt noch ausführlicher im nächsten Kapitel)
- auf mein Lampenfieber-Typen-Quiz, für das ich fast ein Statistik-Studium gebraucht hätte
- auf meinen einzigartigen Lampenfieber-Kurs
- auf meinen Rauhnacht-Selbstlern-Kurs
- auf meine Bereitschaft, immer hinzuschauen, auch wenn es ungemütlich ist (privat, wie auch im Business)
- auf die Erfolge meiner Klient*innen
- auf mein Retreat im Juni
- auf meine Rauhnacht-Retreat-Idee (auch wenn sie noch nicht ins Leben gefunden hat, aber ich bin davon überzeugt, dass das so ein cooles Retreat ist)
- auf mein konsequentes Radfahren zur Tagesmutter mit dem Kleinen


Was waren die besten Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe?
Die größte Entscheidung hab ich erst vor etwa zwei Wochen getroffen. Ich werde mich tatsächlich nochmal umpositionieren. Und obwohl es einige Stimmen (bzw. nach IFS Anteile) in mir gibt, die glauben, dass das unprofessionell ist oder ich doch nur „endlich mal“ kontinuierlich dranbleiben müsste, bin ich mir sicher, dass es dir richtige Entscheidung ist. Es ist mir wie Schuppen von den Augen gefallen und alle, denen ich es bisher erzählt habe, sehen es als den logischsten Schritt überhaupt.
Ok, Trommelwirbel. Ich lüfte das Geheimnis: Ich werde mich auf das Thema „Stimme“ fokussieren. Und zwar nicht im technischen Sinne (Stimmtechnik, Übungen, Gesangsunterricht etc. – da war ich lange Jahre und hab überhaupt keine Lust mehr drauf) sondern auf einer ganz anderen Ebene. Ich habe die Fähigkeit, in den Stimmen von Menschen zu hören, welche mentalen und emotionalen Blockaden, welche Prägungen und transgenerationalen Geschichten sie an ihrem vollen Ausdruck und ihrem Erfolg hindern. Ich kann Menschen anhand ihrer Stimmen profilen.
Und ich kann mit Menschen dann genau an diesen Themen arbeiten. Und es führt IMMER zu einer Befreiung der Stimme und zu mehr Zugriff auf das vorhandene Potential. Das funktioniert bei Sänger*innen und Schauspieler*innen, die auf der klassischen Bühne stehen gleichermaßen wie bei Expert*innen, Unternehmer*innen, Podcaster*innen und Führungskräften, die andere Räume haben, in denen es wichtig ist, dass sie ihre Wirkung voll ausnutzen.
Am 25. und 26. Januar wird es die ersten kostenfreien Workshops geben. Noch gibt es keine Seite, keine Infos und keine Anmeldemöglichkeit. Aber wenn du jetzt schon spürst, dass das Thema und meine Herangehensweise für dich interessant sind, dann schreib mir HIER eine Nachricht und ich meld mich bei dir, sobald ich alles eingerichtet hab.
Es gibt noch mehrere kleine Entscheidungen, die richtig richtig gut waren für mich. Zum Beispiel, dass ich mir wieder ein VA an die Seite geholt habe, mir ein Deskbike gekauft oder mich für den Oura-Ring entschieden habe. Auch ganz weit vorn: ich habe in diesem Jahr einige Angebote bei Dana Schwandt gemacht. Zum Teil kostenfrei und zum Teil bezahlte Kurse. Es hat sich in jedem Fall gelohnt und wird in den nächsten Monaten und Jahren meine Art, mein Business zu führen und Marketing zu machen, nachhaltig verändern. Denn das ist wirklich Marketing auf Augenhöhe und Unternehmerinnen-Dasein, das mit meiner Spiritualität vereinbar ist. Stay tuned. In meiner Jahresrückblick-Podcast-Folge spreche ich schon ein bisschen drüber und weiter unten erfährst du auch mehr davon. Hör gern rein, wenn du magst.

Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?
Dieses Jahr hat mich wirklich herausgefordert und an meine Grenzen gebracht. Aber bei Grenzerfahren lernt man ja bekanntlich recht viel. Deshalb gab es auch einige Erkenntnisse, die für mich sehr tiefgehend und transformativ waren:
- Ich hab einen starken Anteil in mir, der im Zweifel funktioniert. Ganz egal, wie es mir gerade geht. Den gab es ganz sicher schon in meinen Vorgenerationen. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen. Ich spür vor allem den weiblichen Part. Zu viel Verantwortung für andere (vor allem innerhalb der Familie übernehmen), trotz Kranksein dafür sorgen, dass alles irgendwie weiterläuft, erst Pause machen, wenn auch die Wäsche aufgehängt und die Küche aufgeräumt ist usw.
- Mama-Sein bringt mich echt oft an meine Grenzen. Sowohl körperlich als auch emotional. Es bringt den tiefsten deep shit an die Oberfläche und konfrontiert mich regelmäßig auf eine sehr unausweichliche Art mit meinen verletzten Anteilen. Auch wenn das extrem anstrengend ist, bin ich super dankbar dafür. Denn wie sonst sollte ich diesen ganzen alten Mist heilen? 😉
- Ich kann echt aus den herausforderndsten Situationen noch meine Erkenntnisse und Learnings ziehen. Immer mehr verstehe ich, wie das Leben mir mit den diversen Situationen Hinweise gibt, welche Themen noch angeschaut werden wollen, wo ich noch nicht ganz auf meinem ureigenen Weg gelandet bin und wo ich noch Ansichten, Meinungen und Haltungen überprüfen darf. Und ich spüre immer deutlicher, wie unglaublich empowernd es ist, volle Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Und wie viel Unterschied es gibt zwischen Verantwortung und Schuld. Denn ich bin nicht schuld daran, dass diese ganzen Dinge mir passieren, aber wenn ich die volle Verantwortung dafür übernehme, dann kann ich frei entscheiden, wie ich darauf reagieren möchte.
- Ich hinterfrage immer mehr diverse Konzepte, die ich in den letzten Jahren selbst gelernt oder die ich sogar in meiner Arbeit angewendet habe. Dazu gehören das klassische Marketing (Painpoints, künstliche Verknappung, zehntausend Mails im Launch, den Leuten erklären, warum ich die Lösung für ihre größten Probleme bin etc.), das Konzept von gut und böse und auch das von mir jahrelang geliebte Opfer-Täter-Retter-Dreieck. Das hier ausführlich zu erläutern würde wieder den Rahmen sprengen, aber es wird sicher in meine zukünftigen Blogartikel und Podcastfolgen einfließen.
Erste Male: Das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt/gemacht.
Tatsächlich gab es in diesem Jahr einige erste Male. Manche davon waren richtig groß. Andere waren klein, aber trotzdem sehr bedeutsam für mich.
- Ich habe zwei neue Länder kennengelernt: Teneriffa und Slowenien (in Slowenien hab ich mich wirklich ein bisschen verliebt)
- Ich habe mein erstes Buch geschrieben. (nächstes Jahr wird dann ein erstes Mal sein: Ich habe mein erstes Buch veröffentlicht.)
- Ich war zum ersten Mal Eisbaden. Leider ist es aufgrund der vielen Krankheits-Phasen eingefroren (was für ein Wortspiel) und ich weiß noch nicht, ob ich das jetzt so ohne Übergang wieder aufnehmen werde.
- Ich habe zum ersten Mal ein wirklich wildes Konzertprogramm gestaltet. Zu meinem 40. hab ich mir selbst ein Konzert geschenkt und habe da Stücke von Mahler, Schubert und Brahms mit Hugo Wiener und Georg Kreisler kombiniert. Und zwar nicht schön brav in vor und nach der Pause, sondern wild gemischt. Brahms vor Wiener und Schubert hinter Kreisler. Dazwischen lauter persönliche Geschichten von mir (unter anderem habe ich auch über meine Fehlgeburt gesprochen) und der Arbeit mit meinen Klient*innen. Ein Programm, das so ganz sicher einzigartig ist und im nächsten Jahr noch größere Bühnen erobern darf.
- Ich hab die erste Nacht ohne mein Kind verbracht. Inzwischen gehen sogar 3 Nächte am Stück.



Welche wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben?
Durch meine konsequente innere Arbeit der letzten Jahre habe ich mir eine unglaubliche Resilienz und innere Stabilität erarbeitet. Ich hab mich unverwundbar gefühlt und dachte, ich bin jetzt wirklich allem gewachsen.
Ich weiß, dass ich tatsächlich allem gewachsen bin. Aber ich bin nicht unverwundbar. In diesem Jahr hatte ich seit Langem mal wieder Phasen, in denen ich mich alles andere als souverän und innerlich stabil gefühlt habe. Ich habe die Frühwarnzeichen von Depressionen und Burnout bei mir erkannt und gespürt, dass auch ich – trotz all der jahrelangen inneren Arbeit – einen Fokus auf mentale und emotionale Gesundheit bei mir legen muss. Das ist nicht ganz leicht zu akzeptieren. Und gleichzeitig bin ich sehr dankbar dafür, dass ich mir das selbst eingestehen und so früh schon handeln und damit hoffentlich gegensteuern kann. Jetzt nach meiner ausführlichen Reflektionsphase der letzten zwei Wochen fühle ich mich schon wieder wesentlich stabiler und geerdeter. Trotzdem werde ich diesem Thema im nächsten Jahr vermehrt Beachtung schenken.
2025 hat mich gezwungen, noch mehr zu mir zu kommen. Diese ganzen Herausforderungen, der „Misserfolg“, das „Scheitern“ – all das waren ganz wunderbare Hinweise, dass ich noch nicht ganz in meiner Zone of Genius angekommen war. Dass ich noch Dinge von mir zurückgehalten habe, mich in diversen Bereichen kleiner gemacht habe und noch nicht immer ausspreche, was ich eigentlich gerne aussprechen würde. Was schon richtig gut funktioniert hat: Ich habe meine Insta-Stories und meine Newsletter ausschließlich gemacht, wenn ich wirklich inspiriert war. Nach all dem, was ich in diesem Jahr erlebt habe, bin ich mir sicher, dass es im nächsten Jahr genau darum gehen wird: noch weniger Kompromisse, noch mehr ICH, noch mehr Intuition.
Vereinbarkeit ist auch für uns ein Thema. Obwohl wir wirklich ein gutes Team sind und uns die ganze Arbeit und auch den Mental Load aufteilen. Trotzdem brauchen wir mehr Puffer für Krankheitsphasen, mehr Freizeit und wieder mehr Raum für die eigenen Bedürfnisse.


Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2026?
Ich verabschiede mich noch mehr vor den gängigen „das macht man so“-Business- und Marketing-Regeln. Ich werde mein Business (bei allem Plan im Hintergrund) noch mehr nach Intuition führen und die Dinge tun, auf die ich wirklich Lust hab. Insbesondere wenn es um die Kommunikation nach Außen geht.
Ich lasse die Zweifel los, ob meine Tiefe und meine Art der Kommunikation für Social Media angebracht ist. Kein Snack-Content, keine Drama-Hooks stattdessen Texte mit Tiefgang und auch mal ungemütliche Themen. Ich bin davon überzeugt, dass es viele Menschen da draußen gibt, die genau danach auf der Suche sind. Und die spreche ich an. Die Menschen, die sich nur 2 Sekunden konzentrieren können, keine eigenständigen Entscheidungen treffen und überfordert sind, wenn sie einen Satz mit mehr als 5 Wörtern lesen, die sind bei mir ja sowieso falsch. Also brauch ich mich auch nicht mit meinem Content um sie bemühen.
Was ich so richtig gern im alten Jahr zurücklassen würde, sind meine Rückenschmerzen. Doch ich befürchte, da braucht es noch ein bisschen was von meiner Seite. Ob ich endlich meinem Gefühl folge und eine Narbenbehandlung meiner Kaiserschnitt-Narbe mache oder wieder konsequent in den Muskelaufbau einsteige – das ist definitiv ein Thema, das Aufmerksamkeit braucht. Und Zeitinvest.
Sie ist nur noch selten da, aber auch die allerletzten Reste davon lasse ich in diesem Jahr zurück: die Angst vor einer erneuten Fehlgeburt. Schon Mitte des Jahres habe ich erkannt, dass es vor allem die Angst aus dem kollektiven Feld ist, die da bei mir andockt. Aber wenn ich keinen Andockpunkt dafür hätte, dann wäre das auch kein Thema für mich. Ich vertraue meinem Körper, dass er das Richtige zur rechten Zeit tut. Und dass sich auch die richtige Seele zur richtigen Zeit entscheidet. Und dass jede Erfahrung, die ich mache, einerseits für mich tragbar ist und mich auf der anderen Seite auch weiter bringt auf dem Weg zu mir selbst.
Mein 2025 in Zahlen
- Instagram-Follower: 761
- Anzahl Instagram-Posts: 75 (Reels: 35, Bildposts: 19, Karussell-Posts: 21)
- Webseiten-Besucher in 2025: 6364
- 2025 veröffentlichte Blogartikel: 10 (mit dem Jahresrückblick dann 11)
- Höhe meiner Domain Authority: 13
- Anzahl Newsletter-Abonnent*innen (ich hab in diesem Jahr meine Liste einmal ordentlich bereinigt und freu mich auf den Aufbau im nächsten Jahr): 224
- Anzahl der Wutausbrüche / Verzweiflungsanfälle, die ich begleitet habe in diesem Jahr (geschätzt, nicht gezählt): 476
Mein Ausblick auf 2026
Was ich 2026 anders (vielleicht besser) mache
Vieles davon habe ich oben schon erwähnt. Ich werde auf jeden Fall in meinem gesamten Business und Marketing noch mehr darauf achten, dass es sich für mich wirklich stimmig und richtig anfühlt. Und dazu gehört, dass ich diese ganzen klassischen Marketingregeln endgültig über Bord werden werde.
=> du musst im Launch mindestens ein Mal am Tag eine Mail schreiben oder eine Story machen
=> du musst die Leute von deinem Angebot überzeugen
=> du musst den Leuten erstmal klar machen, dass sie ein Problem haben
=> und dann musst du dich als DIE Lösung für ihre Probleme präsentieren
=> du musst mit künstlicher Verknappung dafür sorgen, dass sie einen Anreiz zum Kauf haben
=> du musst in ihren Pain Points herumbohren, weil sie dann so richtig spüren, warum sie dich brauchen
=> du darfst dich nicht zu verletzlich zeigen, sonst nehmen sie dich nicht mehr ernst
Ich glaub, du weißt, was ich meine. Denn ich möchte mit Menschen arbeiten, die aktiv nach einer Lösung suchen und die eigenverantwortlich Entscheidungen treffen können. Ich möchte all meinen Klient*innen auf Augenhöhe begegnen und eine echte Beziehung mit ihnen eingehen. Verbindung, Vertrauen, Sicherheit und Echtheit sind oberste Priorität.
Auch wenn ich weiß, wie unglaublich wertvoll meine Begleitung für die Menschen ist, bin ich davon überzeugt, dass sie es auch ohne mich wunderbar schaffen. Es geht nur schneller und vielleicht ab und zu ein bisschen leichter mit mir.
Und um diese Veränderung noch mehr zu verkörpern, geh ich weiter auf meinem Weg, den ich eh schon seit Jahren gehe: noch mehr Ich sein, egal in welcher Situation. Noch mehr meiner Intuition und meiner inneren Stimme folgen, auch wenn alle Logik dagegenspricht. Genau prüfen, was sich für mich richtig anfühlt und wo ich noch Erwartungen von außen oder alte Überzeugungen erfülle.
Wenn du mich auf meinem Weg begleiten möchtest, dann freu ich mich, wenn du entweder meinen Newsletter abonnierst oder mir auf Instagram folgst. Das sind meine zwei Spielwiesen, auf denen ich mein Business-Spiel spiele. Wenn ich einen guten Weg für mich finde, kommt im nächsten Jahr auch wieder LinkedIn dazu. Aber eben nur, wenn es sich für mich stimmig und richtig anfühlt.
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
Weil ich mich ja nochmal umpositioniere, existieren meine zwei Hauptangebote fürs nächste Jahr noch nicht in digitaler Form. Ich hab sie schon in meinem Herzen und auch ein bisschen in meinem Kopf, aber eben noch nichts schriftlich.
Es wird aber auch mit meinem neuen Stimm-Fokus wieder eine Möglichkeit geben, im 1:1 mit mir zu arbeiten. Außerdem wird es ein Gruppenangebot mit diesem Themenschwerpunkt geben.
Ein Kern, der in diesen beiden Angeboten enthalten sein wird, ist mein bereits existierender Stimm-Körper-Präsenz-Check. Den werd ich nochmal gründlich überarbeiten (in der Kommunikation – inhaltlich bleibt alles gleich) und er wird auch weiterhin einzeln buchbar sein.
Dann gibt es meinen schon bewährten Lampenfieber-Kurs. Er startet zum 9. Februar und wird wahrscheinlich auch nochmal eine Überarbeitung bekommen, weil ich ihn gerne niederschwelliger mehr Menschen zur Verfügung stellen möchte.
Im Sommer wird wieder mein 4-tägiges Retreat stattfinden. Und weil in diesem Jahr die Resonanz so groß war, es aber aufgrund der Kurzfristigkeit und des schlecht gewählten Termins doch nicht stattgefunden hat, werde ich in diesem Jahr auch wieder ein Winter-Retreat anbieten (auf dieser Seite findest du Inhalt und Konzept des Retreats, das werde ich vermutlich im nächsten Jahr so beibehalten).
Außerdem wird vermutlich ein begleitender Kurs zu meinem Buch entstehen und ich werde endlich mein Lampenfieber-Notfall-Bundle realisieren. Und zu den Rauhnächten gibt es wieder meinen Selbstlern-Kurs, in den du sogar jetzt auch noch einsteigen kannst.
Wenn du merkst, dass du gerne mit mir zusammenarbeiten möchtest, dir aber nicht sicher bist, welches meiner Angebot für dich passt, dann buch dir gerne hier direkt ein kostenfreies Kennenlernen. Wir treffen uns für 30 Minuten und schauen, ob und wie ich dich unterstützen kann.



Meine 7 Ziele für 2026
Ziel 1:
Ich werde zügig meine Umpositionierung auf allen Kanälen (Website, Instagram, Podcast, LinkedIn) sichtbar machen und dazugehörige Angebote entwickeln. Am 25./26. Januar findet auf jeden Fall schon der erste kostenfreie Workshop statt. Wenn du sicher sein willst, dass du ihn nicht verpasst, dann abonnier am besten hier meinen Newsletter.
Ziel 2:
Sobald mein Buch erscheint, gibt es eine Book Release Party, bei der ich nicht nur lesen, sondern auch singen werde. Lesung trifft Konzert sozusagen. Und dieses „Programm“ werde ich dann hoffentlich öfter aufführen. In Buchhandlungen oder Cafés, die für solche Veranstaltungen offen sind.
Ziel 3:
Mein Podcast darf wachsen. Es sind so viele großartige Inhalte dort gespeichert, dass ich im nächsten Jahr einen Fokus darauf legen werde, die Reichweite meines Podcasts zu steigern. Wenn du magst, kannst du mich dabei auf folgende Art und Weise unterstützen:
- teile meinen Podcast mit Menschen, die beruflich auf der Bühne stehen und auf ihre Stimme bzw. die Wirkung ihrer Stimme angewiesen sind
- in welchen Podcasts sollte ich unbedingt auf meine Art über das Thema Stimme sprechen (nicht bezogen auf technische Tipps und Tricks sondern zum Thema emotionale Hintergründe, Blockaden und Muster, die sich auf die Stimme auswirken)?
- wer könnte ein spannender Gast für meinen Podcast sein?
- wenn du ein Stimm-Thema hast, kannst du dich bei mir auch für eine Live-Coaching-Folge melden (keine Sorge, wir nehmen auf und du kannst danach noch entscheiden, ob ich sie wirklich veröffentlich darf oder lieber nicht)
Ziel 4:
Once again: Ich habe eine intakte, fitte und gesunde Schwangerschaft mit einer selbstbestimmten und natürlichen (vaginalen) Geburt am Ende.
Ziel 5:
Ich lege einen Fokus auf Bewegung, körperliche, mentale und emotionale Gesundheit. Ich achte auf die Zeichen von meinem Körper und bleib an meinen Vorhaben dran, auch wenn es schwierig oder unangenehm wird.
Ziel 6:
Ich bring endlich und endgültig Ordnung in meine Finanzen. Regelmäßige Buchhaltung, vorausschauende Planung, Steigerung meines Umsatzes, kluges Investieren und endlich ein Bucket-System für mein Geld-Management.
Ziel 7:
Ich blogge wieder mehr. Denn schließlich soll meine neue Positionierung ja auch auf meiner Website sichtbar werden und da ist der Blog ein wichtiger Bestandteil davon.
Mein Motto für 2026 heißt:
Wachstumserleben – Wachstum leben


Liebe Generose,
ich bin schon so gespannt auf dein Buch! Und auf die neuen Angebote auch, mit Fragezeichen und Skepsis und Neugier, alles drum und dran 😉
Und ich will auch mehr nach meiner Art machen und weniger, was man so meint machen zu müssen.
Frohes neues Jahr und liebe Grüße
Paula
Liebe Paula, ich danke dir für deinen Kommentar. Ja, ich begebe mich mit meinem neuen Thema in ein Feld, das vor allem in Stimm-Profi-Kreisen umstritten ist. Doch meine Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass es wichtig ist, da mehr Fokus drauf zu legen.
Ich werd mir auch deinen Rückblick noch durchlesen!
Alles Liebe, Generose