In Deckung – The Hidden One
Eigentlich hast du eine große Sehnsucht, dich zu zeigen, aber gleichzeitig fühlt es sich nicht richtig oder vielleicht sogar unsicher an.
Es kann sein, dass du dieses Phänomen bisher nicht dem Lampenfieber zugeordnet hast. Wenn du die “klassischen” Maßstäbe ansetzt, dann ist das völlig klar. In meiner Welt fällt das, was du spürst, trotzdem in den Bereich Lampenfieber bzw. Bühnenangst. Denn etwas in dir hält dich davon ab, dich so zu zeigen, wie du wirklich bist und damit auch den Erfolg auf der Bühne zu haben, den du haben könntest.
Warum dieses Muster entsteht
Wir alle haben vermutlich die Erfahrung gemacht, dass wir zwar bemerkt und wahrgenommen werden, aber nicht wirklich gesehen mit unserem ganzen Wesen und unseren aktuellen Bedürfnissen.Wenn das als Kind (oder in den meisten Fällen schon als Baby) bei dir der Fall war, dann kann es sein, dass sich dieses Muster in dir verfestigt.
Denn du hast dich (weil du nicht anders konntest) mit allem gezeigt, was gerade da ist. Aber du wurdest nicht mit all dem wahrgenommen oder hast sogar noch eine genervte, abwertende oder schlicht überforderte Reaktion mitbekommen.
Dadurch lernt dein System: mich ganz zu zeigen, ist nicht sicher. Denn es führt dazu, dass ich andere überfordere oder dass ich Ablehnung, Bewertung oder sogar Beschämung erfahre.
Wir alle tragen den Wunsch in uns, gesehen, gehört und gefühlt zu werden. Es ist eines unserer absolut essentiellen Bedürfnisse.
In vielen Menschen gibt es genau deshalb einen Anteil, der auf die Bühne drängt, in der Hoffnung, dort endlich wirklich wahrgenommen zu werden. Gleichzeitig gibt es aber die (frühen) Erfahrungen, die zu diesem ambivalenten Gefühlen führen.
Ganz schön spannend, gell?
Aber schauen wir noch eine Schicht tiefer.
Die epigenetischen Wurzeln des Versteck-Musters
Epigenetisch hängt dieses Muster oft mit Situationen zusammen, in denen Sichtbarkeit gefährlich war.
Oft betrifft es Frauen, die sich nicht völlig zeigen durften, ohne Abwertung, Beschämung oder Ausgrenzung zu erfahren.
Es tritt aber auch häufig auf, wenn die Familie von Flucht und Verfolgung betroffen war. Denn auch dann war es überlebenssichernd, sich nicht zu zeigen und möglichst unauffällig zu sein.
Wenn du merkst, dass du eigentlich gerne auf die Bühne oder in die Sichtbarkeit möchtest und gleichzeitig hält dich eine diffuse Angst davon ab, dann kann es durchaus sein, dass hier ein starkes epigenetisches Muster greift. Diesen Zusammenhang habe ich in meiner Arbeit tatsächlich schon sehr häufig erlebt.
Wie sich dieses Muster äußert
- du hast eine Nervosität oder ein Gefühl von Blockade, sobald es um echte Sichtbarkeit oder Präsenz geht
- wenn du im Mittelpunkt stehst, spürst du eine Tendenz, dich körperlich und emotional klein zu machen
- du hast Schwierigkeiten, die eigene Wirkung auszudehnen oder den Raum wirklich mit Präsenz zu füllen
- du nimmst ein unbestimmtes Unbehagen oder (übertriebene) Befürchtungen wahr, wenn es darum geht, sich zu zeigen
Dieses Muster ist sehr häufig. Auch wenn es sich paradox anfühlt: du bist nicht komisch! Und vor allem nicht allein. Ich hab schon mit soooo vielen Menschen darüber gesprochen und war selbst auch davon betroffen (eine Oma alleinerziehend in der Nachkriegszeit und die andere Oma mit mehreren Kindern alleine auf der Flucht).
Erste Schritte raus aus dem Verstecken
Was dir helfen kann:
- Nimm beide Anteile in dir bewusst wahr. Den einen, der in die Sichtbarkeit gehen will und den anderen, der (eine unbestimmte) Angst davor hat. Und mach dir vor allem bewusst, dass es ANTEILE von dir sind und dass es dich nicht zu 100% ausmacht.
- Forsche in deiner Familiengeschichte: Wann war Sichtbarkeit gefährlich? Welche Konsequenzen hätte es gehabt? Mach dir klar, dass du heute in einer anderen Situation bist.
- Gehe kleine Schritte in die Sichtbarkeit und suche dir dafür zunächst einen sicheren Rahmen. Schau genau, wo es dir noch leicht fällt und geh einen kleinen Schritt weiter. Gerade so, dass du dich ein bisschen herausforderst. Und wenn du das getan hast, dann realisiere, dass nichts passiert, was dein Überleben gefährdet.
Wer hier schreibt
Ich bin Generose – Spezialistin für erfolgreiche und authentische Bühnenpräsenz und Sichtbarkeit und stabile Höchstleistungsfähigkeit.
Mit meiner Methode UNSTUCK YOURSELF zeige ich dir, wie du echt, lebendig, kraftvoll und sicher auf der realen oder virtuellen Bühne und im Leben stehen kannst.
Du bist präsent, offen und voll und ganz du selbst. Damit erreichst und berührst du andere Menschen.
Mit diesem Lampenfieber-Typen-Quiz bringe ich auf spielerische Art und Weise meine Überzeugung in die Welt, dass Lampenfieber eine höchst individuelle Angelegenheit ist. Und dass es immer im Zusammenhang mit unserem restlichen Leben betrachtet werden muss.
Wenn du Lust hast, mit mir gemeinsam da tiefer einzutauchen oder mich einfach gerne persönlich kennenlernen möchtest, dann lade ich dir hier ganz herzlich zu einem ersten Online-Kennenlernen ein.
Keine Sorge, ich werd dich in diesem Gespräch nicht überreden, manipulieren oder dir erzählen, wie furchtbar dein Leben sein wird, wenn du nichts bei mir buchst. Ich bin nämlich davon überzeugt, dass Menschen eigenverantwortlich entscheiden können, welche Unterstützung sie gerne in ihrem Leben hätten. Falls du gerade Unterstüztung suchst, dann schauen wir in diesem Gespräch gemeinsam, ob es zwischen uns passt und welche Wege für dich stimmig sind.
Ich freu mich, dich kennenzulernen. Über diesen Button kannst du dir einen Termin in meinem Kalender aussuchen.
Deine Stärken und Schwächen auf einen Blick
Deine Stärken:
- du kannst gut damit leben, nicht die ganze Zeit im Mittelpunkt zu stehen – das ist sehr sozialverträglich
- du hast einen guten Kontakt zu dir und nimmst die beiden Seiten in dir schon richtig gut wahr
- obwohl Sichtbarkeit für dich nicht immer unbedingt angenehm ist, bleibst du dran und folgst deinem inneren Wunsch
Deine Schwächen:
- du hast Angst davor, verletzt zu werden, deshalb zeigst du dich nicht ganz oder sogar sehr wenig
- du tendierst dazu, deine Größe und Kraft zu verstecken und dich zurückzunehmen – auch in Momenten, wo es eigentlich um dich geht
- du hast oft das Gefühl, dass andere mehr Erfolg haben als du und bist vielleicht insgeheim neidisch oder eifersüchtig
Wo du (unbewusst) deinen Erfolg sabotierst:
Solange du dich nicht wirklich zeigst, kannst du auch nicht gesehen werden. Dein Schutzmechanismus (Verstecken) steht deinem Wunsch, gesehen zu werden und damit auch deinem Erfolg, im Weg.
